Schweiz

Nach fast 2 Jahren fühlt es sich gut an Freunde und Familie in die Arme zu schliessen. Es gibt viel zu erzählen, dementsprechend schnell vergehen unsere 6 Wochen in der Heimat. Auch wenn wir uns nur ungern von unseren Lieben verabschieden, zieht es uns zurück zu Friedli in die weite Welt.  

Route: Kloten, Mumpf, Baselbiet, Zürich, Kloten (Hin und Her)

 

Es ist wirklich schon 1 ¾ Jahre her, seit wir die Schweiz verlassen haben, um Nord-, Mittel- und Südamerika zu entdecken. Dank all der technischen Möglichkeiten wie Bildtelefonie, E-Mail und Video-Botschaften senden, haben wir zwar nicht das Gefühl, so weit weg zu sein. Und doch, Familie und Freunde in die Arme zu schliessen, auf das freuen wir uns mega.

Mit der Finka Sommerwind in Ibarra haben wir einen für uns perfekten Platz gefunden, um Friedli 6 Wochen ausruhen zu lassen. Er wird fein säuberlich geputzt und mit einer Plane eingepackt, um ihn gegen Wind und Wetter zu schützen. Die Reisetasche wird vorwiegend mit Mitbringseln und nicht mehr (oder gar nie) benötigtem Ballast gepackt, und schon geht es per Taxi nach Quito. Die Zeit ist so bemessen, dass wir noch zwei Tage die Altstadt besichtigen können. Doch endlich steigen wir voller Vorfreude ins Flugzeug und die 17 Stunden gehen sprichwörtlich wie im Flug vorbei.

Am Flughafen Kloten werden wir mit einem Apéro von Freunden und Familie empfangen. Danke an dieser Stelle an unser Empfangskomitee, es hat uns riesig gefreut.

Nach dieser langen Zeit ist es einfach toll, Familie und Freunde zu sehen. Die Tage vergehen wie im Flug. Wir trinken Kaffee mit Bekannten, essen lecker bei Freunden oder plaudern stundenlang mit Verwandten. Zwischendurch organisieren wir Ersatzteile, welche in Südamerika nicht oder nur sehr teuer erhältlich sind. Zusätzlich besprechen wir unsere aktuelle Situation mit Bank und Versicherung. Unsere Agenda ist randvoll und wir sind uns nicht mehr gewohnt, so viele Termine wahrzunehmen. So verwechseln wir einen Termin und stehen prompt einen Tag zu früh vor Ort.

Schnell wird uns bei der Benutzung unseres eigenen Autos vor Augen geführt, wie der Mensch ein Gewohnheitstier ist.  Da Friedli nur sehr wenig elektronischen Schnickschnack in der Fahrerkabine hat, dauert es eine Weile, bis wir uns im Mini mit all den Zusatzfunktionen wie Tempomat, integrierte Freisprechanlage usw. zurecht finden. 

 

Wir geniessen die Kälte in der Schweiz. Erst beim Anblick der weiss verzuckerten Bäume wird uns bewusst, dass wir auf unserer gesamten Reise keinen Winter gehabt haben. Das traditionelle „Guetzli-Wochenende“ und den „Skitag“ mit unseren vier Patenkindern lassen wir aufleben. In den zwei Jahren Abwesenheit sind auch sie älter geworden. Sie sind selbständiger geworden, und so haben sie diesmal für uns ein Nachtessen gekocht, während wir auf dem Sofa mit einem feinen Apéro verwöhnt wurden. Wir sind sehr stolz auf Euch, macht weiter so!

 

Die Weihnachtsfeiern mit unseren Familien haben einen besonderen Stellenwert und wir haben sie umso mehr genossen, da wir in den letzten Jahren nur per Skype teilnehmen konnten. Am 1. Januar wollen wir mit Freunden und Familie aufs neue Jahr anstossen. Gut vorbereitet fahren wir nach Wintersingen und heizen den Partyraum auf. Als Betty bemerkt, dass die vorgängig gekochten 40 Liter Bündner Gerstensuppe säuerlich schmecken, stockt uns kurz der Atem. Nur dank den von Corina und Aschi zur Verfügung gestellten Kartoffeln und Rüebli, schaffen wir es, in Windeseile eine neue Gemüsesuppe herbei zu zaubern und so können wir trotzdem einen gemütlichen Nachtmittag verbringen.

Bevor wir uns wieder von der Schweiz verabschieden, stehen noch ein paar Feierlichkeiten an. Den 70. Geburtstag von Bettys Mutter feiern wir gebührend im Oldtimertram durch Zürich und das neue Patenkind von Betty wird ordentlich auf den Namen Gian getauft. Während den letzten Vorbereitungen für die Weiterreise wird unsere Ferienwohnung geputzt. An dieser Stelle ein riiiisiges Danke Schön an Reto für das Gastrecht. Und wir können noch an zwei Geburtstagsfeiern von Patenkindern teilnehmen, was nicht nur sie freut.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machen wir uns auf den Weg zum Flughafen. Nur ungern verabschieden wir uns, und doch zieht es uns zurück zu Friedli in die weite Welt.

Planmässig besteigen wir unser Flugzeug, welches uns via Amsterdam zurück nach Quito bringen soll. Wir kommen jedoch nur bis zur Startbahn. Statt abzuheben, rollen wir mit  einer defekten Hydraulikpumpe zurück ans Gate. Froh darüber, dass der Defekt bereits am Boden bemerkt wurde, nehmen wir die Wartezeit gerne in Kauf und starten mit 12 Stunden Verspätung  schliesslich unsere Rückreise nach Ecuador. Müde aber zufrieden stehen wir bei Sonnenschein und angenehmen 25 Grad vor unserem Friedli, welcher vor Freude gerade anspringt.                                                                                                      

 

 

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