Halifax

Länger als ursprünglich geplant verweilen wir im noch winterlich verschneiten Halifax. Die 10 Tage sind geprägt von friedlichen Spaziergängen, Websitenpflege, Internetrecherchen und Ausflügen mit dem Mietauto.So sind wir nun ausgeruht und bereit Friedli im Hafen in  Empfang zu nehmen.

Nach ca. 2 Stunden Flug landen wir im winterlich verschneiten Canada. Wir geniessen die Ruhe auf dem eher kleinen Flughafen und stärken uns erstmals mit einem Capuccino, bevor wir uns mit Sack und Pack auf den Weg zum Flughafenshuttle machen. Dieser bringt uns bis zu unserer, ebenfalls über Airbnb gebuchten, Unterkunft.

Unser Zuhause auf Zeit, liegt in einem herzigen Quartier mit vielen farbigen Holzhäuschen, in welchem wir uns sofort wohl fühlen.

Die Gastgeber sind ein jüngeres Pärchen. Sie arbeitet als Kleinkinderzieherin, was natürlich für Betty sehr spannend ist. welche die Gelegenheit gleich nutzt und sich ausauscht  über die länderspezifischen Unterschiede in der Erziehung.

 

Von Seabridge, der Firma, welche die Verschiffung von Friedli koordiniert, erhalten wir den Namen des Schiffes und einen Link per e-Mail zugestellt. Dieser ermöglicht es uns, Friedli's Standort via Internet zu verfolgen. Wir stellen bald fest, dass sich die anfänglich mitgeteilte Verspätung um nochmals drei weitere Tage verzögert.

So buchen wir gezwungenermassen eine weitere Unterkunft, da unser Zimmer bereits weitervermietet ist. Die zusätzliche Zeit nutzennoch um mit einemMietauto die Umgebung zu erkunden.

Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir die kurvige Strasse entlang der Küste, zu unserem ersten Ziel, dem Leuchturm von Peggis Cove. Wälder und Wiesen sind oft noch mit Schnee bedeckt, die Strassen jedoch trocken und gut befahrbar.

Wir sind überwältigt von den Schneebedeckten Meerarmen, welche von aufgebrochenem Eis bedeckt sind und im Kontrast mit dem blauen Meer, ein herrliches Fotomotiv abgeben.

Nebst dem Wetterglück, geniessen wir es einmal mehr während der Nebensaison hier sein zu können. Denn nur so ist es möglich, den viel besuchten Leuchtturm von Peggis Cove, fast alleine zu betrachten.

Gleichzeitig durch den Schnee stapfen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen, stellt für uns eine absolut neue Kombination dar.

Als nächstes besichtigen wir das 1,5 km entfernte Swiss Air Denkmal, welches zu Ehren der 229 Menschen, die ihr Leben, durch einen tragischen Flugzeugabsturz einer MD11 Maschine, am 6. Dezember 1989 verloren, errichtet wurde.

Die farbenfrohen Holzhäuser in Lunenburg ziehen uns in ihren Bann. Sie gehören wegen ihrer 250-jährigen Holzarchitektur zum UNESCO Weltkurturerbeund zählen zu den besterhaltenen britischen Siedlungen Nordamerikas.


Wir nutzen unsere Mobilität, neben Erkundungsfahrten, auch um uns auf Friedli's Ankunft vorzubereiten. So kaufen wir eine kanadische Gasflasche, welche auffüllbar und für ganz Amerika tauglich ist. Wir organisieren Strassenkarten beim Kanadischen Automobilclub ACC und staunen nicht schlecht, als diese, dank dem vorzeigen des TCS-Ausweises, kostenlos sind.

Unsere zweite Bleibe in Halifax ist ein Bijoux mit Charm , es handelt sich um eine Altbauwohnung zweier Fotografen. Das Zimmer überzeugt mit viel Platz, wo wir unsere angesammelten Habseligkeiten ausbreiten können.

Wir nutzen das WLan für unsere Reiseroutenplanung und gelangen über die Website www.panamericanainfo.com zu nützlichen Informationen. So zB. Koordinaten von vorwiegend kostenlosen Übernachtungsplätzen, Wasserbzugsorte und wichtige Anlaufstellen. Zudem verabreden wir uns mit anderen Reisenden, welche sich ebenfalls gerade in Halifax aufhalten.


Etwas verunsichert stellen wir fest, dass sich das Schiff mit Friedli an Board, laut unserem zur Verfügung gestellten Link, seit Tagen nicht mehr vom Fleck bewegt. Je näher der 20. April kommt, desto intensiver informieren wir uns diesbezüglich. So sind wir dann auch sehr erleichtert, als es uns gelungen ist,über eine andere Plattform die genaue Position ausfindig zu machen. Zudem bestätigt uns die Spetition vor Ort, dass alles im grünen Bereich seie, ausser einer weiteren Verspätung um einen Tag. So machen wir uns am 21. April um 11°°Uhr bei strömendem Regen auf den Weg zum Meer und freuen uns wie kleine Kinder als wir die Atlantic Cartier am Horizont erblicken. Das Warten scheint sich gelohnt zu haben und hat sogar sein Gutes. Wir sind ausgeruht, gut vorbereitet und Beats Erkältung ist auskuriert. Die Freude auf das baldige Wiedersehen mit unserem fahrenden zu Hause ist gross.

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