Andorra, Frankreich & Schweiz


Bei herrlichem Sonnenschein schlängeln wir uns die kurvenreichen Strassen hoch ins Skigebiet Andorra. Wir parken Friedli direkt auf dem Pass und geniessen eine wunderbare Rundumsicht über die schneebedeckten Alpen.

Andorra ist nicht nur bekannt für grossartige Skipisten. Es lockt viele Einkaufstouristen mit Tiefpreisen für Alkohol, Zigaretten und Treibstoff an. Auch wir nutzen die Gelegenheit und füllen unseren Zusatztank mit dem Schnäppchen-Diesel, welcher pro Liter gerade 0.96 Euro kostet. Am Morgen machen wir uns auf den Weg nach Ventenac wo wir ein weiteres Mal Beats Onkel Peter und Margrit besuchen, bevor wir uns bei starkem Wind auf den Weg Richtung Schweiz machen. Dieses mal wählen wir einen kleinen Grenzübergang und gelangen so entlang der Jurakette nach La Brévine. Das kleine Dörfchen ist bekannt für seinen Kälterekord von. -41.8 Grad im Jahre 1987. Dies wäre eine gute Gelegenheit unsere Standheizung nochmals zu testen, die Temperaturen bleiben jedoch über der Null Grad Grenze und es beginnt zu schneien. So testen wir nicht wie angenommen Nachts die Standheizung, sondern morgens Friedlis Schneetauglichkeit auf den winterlich verschneiten Strassen. Kurz vor Neuenburg kaufen wir eine Autobahnvignette und fahren Richtung Baselbiet wo wir bereits erwartet werden von Freunden zum Mittagessen. Wir haben uns viel zu erzählen und geniessen es wieder da zu sein. Am Nachmittag tauchen wir als Überraschungsgäste an Ruth’s Geburtstag, laut huppend auf dem Hof von Beats Eltern auf.

Unser Aufenthalt in der Schweiz ist geprägt von einem gedrängten Programm. Für Friedli steht ein Termin  beim Strassenverkehrsamt an, er bekommt eine neue Kupplung, Radlager werden eingestellt, er wird poliert und der Innenausbau wird Offroad und Seetauglich gemacht. Der Hausrat wird überprüft und überflüssige Utensilien ausgeladen. Wir lassen uns im Tropeninstitut noch die letzten Impfungen verabreichen. Dokumente werden kopiert, Geld wird gewechselt, Kreditkarten erneuert...Abends besuchen wir Freunde und Verwandte und geniessen es typisch schweizerisch zu essen. Die Zeit vergeht wie im Fluge, dank der Engmaschigen Planung ist alles erledigt und so rollen wir in 1 ½ Tagen vom Baselbiet nach Hamburg. Auf dem Stellplatz nahe des Hafens treffen wir die letzten Vorbereitungen. Pflichtbewusst wird das Ersatzrad im Auto verzurrt und der überflüssige Diesel abgesaugt. Nach nur einer halben Stunde beim Spediteur am Hafen, müssen wir uns von Friedli verabschieden und hoffen auf ein baldiges Treffen in Halifax. Wir werden spontan von einem LKW-Chauffeur zum alten Elbtunnel gefahren, wo wir zu Fuss unter der Elbe, Richtung Stadtzentrum laufen. Zum Mittagessen verabreden wir uns mit Marcel, einem Freund aus der Schweiz, der geschäftlich in Hamburg weilt. Die Mitteilungen über den Flugzeugabsturz in Südfrankreich ist schockierend.  Als wir hören dass es sich weder um einen Terroranschlag noch einen technischen Defekt handel sondern um eine Verzweiflungstat, steigen wir etwas entspannter am Abend ins Flugzeug welches uns von Hamburg nach Basel bringt, wo uns Reto abholt. Die letzten beiden Tage im Baselbiet sind geprägt vom Abschied nehmen und alles überflüssige Material in unserem Lager verstauen. Beat geniesst es an der Jahresversammlung der Männerriege nochmals alle Turnerkollegen zu sehen, bevor wir am Samstag nach Klosters, zu Betty’s Schwester fahren um dort noch Zeit zu verbringen bevor es dann am 5.April los geht nach New York.

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